Theater

Ödipuss

Oedipus von Sophokles bearbeitet von Kaspar von Erffa, nach einer Übersetzung von Hugo von Hoffmannsthal. Aufgeführt vom und im Theater Phönix

Premiere: 11.September 1999 (60 Aufführungen)

Inhalt:
In Theben wütet die Pest. Sie ist ausgebrochen, weil im Stamm “Blutschande” herrscht, wie das Orakel kundtat.
Ödipus, der einst die Sphinx besiegte und seither König ist, soll nun erneut helfen und die Stadt vor dem Untergang bewahren. Doch Ödipus,der sich der Aufgabe wie ein Besessener stellt, weiß nicht, daß er selbst der Grund für den Fluch ist.

Die Geschichte eines Menschen, der stellvertretend für die Menschheit mit seinem Schicksal hadert – 2500 Jahre alt, aber zeitlos spannend.

Hingesetzt in eine allzunahe Zukunft, der Kadmüerstaat ein Labor der Genforschung, der Experimente der Menschen. Ewig leben, ewig jung bleiben, der perfekte Mensch wird gesucht; geführt von Iokaste, des Ödipus Weib und Mutter, und deren Bruder Kreon.
Mitten unter Ihnen der hadernde und schließlich scheiternde König Ödipus, der sich den großen Fragen, die er lange nicht gestellt hat, stellen muß, mit grauenvoller Erkenntnis….

Die Protagonisten

Schauspieler

Oedipus ……………… Steffen Höld
Kreon ………………… Florian Carove
Iokaste ……………… Doris Hindinger
Teiresias ……………. Ruth Ritter
Ein Bote …………….. Horst Obernhofer (Finger)
Ein Hirte …………….. Dieter Salzner
Chor …………………. Doris Hindinger, Margit Fauchler, Ruth Ritter,
Elfriede Wollmarker, Florian Carove, Horst Finger
Manfred Riegler, Dieter Salzner, n.n.

Regie: Kaspar von Erffa
Bühne: Georg Lindorfer
Köstüme: Ulli Nö
Lichtgestaltung: Rainer Jessl
Dramaturgie: Alexander Kraus
Musik: Klaus Obermayer / Robert Spour
Maske: Peter Köfler
Proben, Organisation……. Theater Phönix

Der Zerissene von Nestroy

Ein österreichischer KomödienCircus mit Gesang in 2 Akten von und nach Johann Nestroy. Aufgeführt vom und im Theater Phönix

Premiere: 14. September 2000 (66 Aufführungen)
Mit dem Zerissenen schuf Nestroy eine seiner köstlichsten Komödien, köstlich durch Komik der Situationen aber auch durch Witz und Charaktertypen, aufleuchtend und sich gestaltend in sie enthüllender Rede und in einem schlagkräftig-humorvollen Dialog. Die Uraufführung am 09. April 1844 brachte Nestroy einen seiner größten Erfolge seines Lebens.

Inhalt:
Max Mayer ist Lips, ein kapitalbeerbter und allein dadurch schwerreicher junger Mensch; Christian Strasser ist Sporner, ein Mann der Tat, besonders wenn´s um Feiern u. Abzocken geht; Florian Carove ist Staberl, vom Berufe her “Freund” und Lebenskünstler, charmanter Charakter; Ingrid Höller ist Madame Schleyer, eine nicht mehr ganz taufrische Glücksucherin; Steffen Höld ist Gluthammer, ehem. Meisterschlosser mit Gewerb, jetzt verschuldeter Geselle; Helmuth Fröhlich ist Krautkopf, alter Pächter und Biobauer auf einer Besitzung des jungen Herrn Lips; Doris Hindinger ist Kathi, eine Krautkopfverwandte, jung, hübsch; Dieter Salzner ist Staubmann, Jusitiarius u. Anton, Erster Hausangestellter; Wilibald Gösweiner ist Wili, erster Hausangestellter, Horst Obernhofer (Finger) ist Horst, zweiter Hausangestellter. Drei Zwangsarbeitende Langzeitarbeitslose.

Eine Satirische Kömödie gespickt mit dem A-capella-Gesang von den Comedian Anarchists, zahlreichen Verwechslungen, hohen Spieltempo und Einblicken in eine “Spezl”-Gesellschaft die skurill aufzeigt wie Geld, Meinungen und obengenannte Menschen formt und beeinflusst.

Pressesplitter
Harald Gebhartl ist es in der Tat gelungen, mit dem Turbulenzen um den reichen Herrn Lips eine Gemüsentlarvungsgeschichte für das Heute zu erzählen, ohne Nestroy zu verraten. Lips, der aus Fadesse ein Heiratsversprechen abgibt, zum Beinahe-Mörder und Verfemten wird, dieser Lips wird im Spiel von Max Mayer zum Dogmen der Spaß- und Konsumgesellschaft. “Ich will alles, und das sofort” und “Tu, was du willst”. Ein Spieler. Auch Kathis selbstlos-naive Liebe ist ihm nur verwundertes Amüsement. Bis in den oberflächlichen, beiläufigen Sprachton hinein, zeichnet Max Mayer, wohl einer der treffendsten Darsteller der jüngeren Generation, einen heiteren, gleichgültigen, wohlhabenden Hoffnungslosen. Das ist die bittere politische Botschaft von heute.

OÖ.Nachrichten, Franz Schwabeneder

Die Protagonisten

Die Schauspieler

The Comedian Anarchists: Doris Eder, Stefan Weber, Christiane Zollhauser, Martina Gegenleitner, Barbara Hell, Barbara Hiesinger;
Regie: Harald Gebhartl
Bühne: Peter Stangl, Ute Berger
Köstume: Ulli Nö
Soundtrack, Arrangements und musikalische Einstudierung: Wolfgang Peidelstein
Lichtgestaltung: Stefan Pfeistlinger
Proben, Organisation …. Theater Phönix

Kinder- und Jugendtheater

Harald Stressmaier (Harald Schlotter), mit der Kindertheatergruppe Tekibu
”The Countdowners” Theater mit Jugendlichen einer BFI-Maßnahme
Spot(t)leut, Kabarett mit Mauerkirchner Jugendlichen
Und hier steht dann wahrscheinlich:

Horst Finger wollte seinen “Internationalen Erfolg” auf den Bühnen dieser Welt nicht alleine ausleben und so beschloss er, all sein Wissen und seine Erfahrung an “die Zukunft unseres Planeten”… an die Kinder und Jugendlichen weiterzugeben (So a Schmarr´n!!!!).

Da ich immer schon gerne mit Jugendlichen Projekte (mehr dazu im “Rest”) realisiert habe, war es nur eine Frage der Zeit, bis sich die Idee durchsetzte, mit diesen so wertvollen Staatsbürgern auch einmal als Regisseur und Projektbetreuer (oder Leiter) ein Theaterstück zu erarbeiten.

Bei allen Stücken standen und stehen die Protagonisten im Vordergrund. Diese durchaus schon verantwortungsvollen Lebewesen entschieden und entscheiden ob es zur Aufführung kommt.

Es ist eine “total geile Gschicht” jungen Menschen zuzusehen, wie sie durch Theaterarbeit, Gestaltung des Bühnenbildes oder durch die Organisation eines solchen Projektes, begleitet über Grenzen schreiten, die Ihnen in vielen Episoden im Leben wieder begegnen werden (oder auch nicht).

Ich danke allen Mitspieler/innen, Mitgestalter/innen hiermit für ihr persönliches Engagement, ihre Kreativität und vor allem für ihre Ausdauer bei den nicht immer lustigen und einfachen Proben.

Klicken Sie sich auf der linken Menüleiste einfach durch. Vielleicht werden Sie ja den einen oder anderen mal auf einer großen Bühne oder in der Fußgängerzone (als ganz normaler Konsument natürlich……was denken Sie !!!) wiederentdecken….

Apropos: Für Anfragen bezüglich Kinder- und Jugentheater stehe ich natürlich gerne unter der angeführten Telefonnummer und E-Mail-Adresse zur Verfügung.